FAQ
Antworten auf häufige Fragen zu meiner Arbeitsweise, zur Technologiekommunikation und zur Zusammenarbeit.
Warum mit einem unabhängigen Kommunikationsberater statt mit einer Agentur?
Journalistinnen und Journalisten sprechen nicht mit einer Agentur – sie sprechen mit Menschen. Entscheidend sind die Geschichte, ihre Relevanz und die Glaubwürdigkeit des Absenders.
Sie erhalten die Erfahrung eines über viele Jahre in internationalen Agenturen wie Scholz & Friends ausgebildeten Senior-Beraters – ohne Hierarchien, Overhead oder wechselnde Ansprechpartner. Sie arbeiten vom ersten Gespräch bis zur Medienarbeit direkt mit mir.
Für welche Unternehmen ist Ihre Beratung geeignet?
Ich arbeite mit Start-ups, Scale-ups, mittelständischen Unternehmen und internationalen Technologieführern. Entscheidend ist weniger die Unternehmensgröße als die kommunikative Herausforderung: Meine Arbeit eignet sich besonders für Unternehmen, die neue Märkte erschließen, komplexe Technologien erklären oder Vertrauen für Innovationen aufbauen müssen.
Dazu gehören unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Artificial Intelligence, Cyber Security, Enterprise Software, LegalTech, ClimateTech, FinTech, AdTech, HRTech, PropTech, HealthTech, BioTech, Mobility, IoT und Blockchain – ebenso wie aus weiteren technologiegetriebenen Märkten.
Warum brauchen gerade Technologieunternehmen gute Kommunikationsarbeit?
Technologieunternehmen verkaufen häufig keine bekannten Lösungen, sondern neue Denkweisen. Wer einen neuen Markt schafft, muss ihn zunächst erklären. Gute Kommunikationsarbeit baut deshalb nicht nur Sichtbarkeit für ein Unternehmen auf, sondern häufig auch Verständnis für eine ganze Kategorie.
Genau das habe ich in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer wieder erlebt – von den ersten Mobile-Apps über Programmatic Advertising und Blockchain bis hin zu Agentic AI. Erst wenn Journalistinnen und Journalisten eine Entwicklung einordnen können, entsteht die Grundlage für Berichterstattung über die Unternehmen, die sie vorantreiben.
Wann sollten Unternehmen in Kommunikationsarbeit investieren?
Die beste Zeit, mit Kommunikation zu beginnen, ist meist früher als viele denken. Nicht unbedingt, um Produkte anzukündigen, sondern um Expertise, Haltung und Vertrauen aufzubauen.
Produktlaunches, Finanzierungsrunden oder Markteintritte sorgen für Aufmerksamkeit – Reputation entsteht jedoch lange davor. Wer erst kommuniziert, wenn es etwas zu verkaufen gibt, überlässt die Deutung des Marktes häufig anderen.
Welche Leistungen umfasst Ihre Kommunikationsberatung?
Die Instrumente erfolgreicher Technologiekommunikation sind meist dieselben. Entscheidend ist, sie im richtigen Moment und in der richtigen Kombination einzusetzen.
Dazu gehören unter anderem klassische Medienarbeit, Executive Positioning von Gründerinnen, Gründern und Führungskräften, Thought Leadership, Fachbeiträge und Gastartikel, LinkedIn-Kommunikation, Konferenzen, Panels und Speaker-Auftritte sowie die Entwicklung klarer Unternehmensbotschaften.
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt immer von Ihren Kommunikationszielen, Ihrer Unternehmensphase und der jeweiligen Marktsituation ab.
Müssen Gründerinnen und Gründer öffentlich sichtbar werden?
Nicht zwingend, aber häufig ist es ein entscheidender Vorteil. Innovationen werden von Menschen entwickelt – und Geschichten werden über Menschen erzählt. Gründerinnen und Gründer oder die Unternehmensführung sind deshalb oft die glaubwürdigsten Botschafter eines Unternehmens. Gleichzeitig sind viele Technologieexpertinnen und -experten keine geborenen Kommunikatorinnen oder Kommunikatoren.
Viele der Gründerinnen und Gründer, die ich begleite, standen zu Beginn unserer Zusammenarbeit nur selten im öffentlichen Fokus oder fühlten sich dort nicht wohl. Genau dabei unterstütze ich: komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, die eigene Expertise sichtbar zu machen und eine authentische öffentliche Stimme zu entwickeln. Executive Positioning bedeutet nicht, jemand anderen aus Ihnen zu machen – sondern die eigene Persönlichkeit kommunikativ wirksam werden zu lassen.
Ich bereite Gründerinnen und Gründer sorgfältig auf Interviews, Hintergrundgespräche, Podcasts, Panels, Konferenzen und andere öffentliche Auftritte vor. Dazu gehören Briefings zu Journalistinnen und Journalisten, die gemeinsame Vorbereitung möglicher Fragen, die Entwicklung klarer Kernbotschaften und bei Bedarf auch Medientrainings.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in Ihrer Arbeit?
Ich habe schon immer als One-Person-Enterprise gearbeitet. Künstliche Intelligenz macht dieses Modell heute leistungsfähiger denn je. Ich nutze KI nicht, um mich zu ersetzen, sondern um Recherche, Analyse und Routineaufgaben zu beschleunigen. Gleichzeitig beschäftige ich mich intensiv mit den Auswirkungen generativer KI auf Kommunikation, Public Relations und Unternehmenssichtbarkeit.
So bleibt mehr Zeit für das, was sich nicht automatisieren lässt: strategische Beratung, gute Geschichten und persönliche Beziehungen zu Kundinnen, Kunden sowie Journalistinnen und Journalisten.
Wie unterstützt Kommunikationsarbeit die Sichtbarkeit in ChatGPT, Perplexity & Co.?
KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity greifen auf öffentlich verfügbare und glaubwürdige Quellen zurück – insbesondere auf redaktionelle Berichterstattung. Wer langfristig Reputation aufbaut und regelmäßig in relevanten Medien präsent ist, verbessert damit zugleich seine Sichtbarkeit in KI-Antworten.
Was heute häufig unter dem Begriff Generative Engine Optimization (GEO) diskutiert wird, ist aus meiner Sicht vor allem das Ergebnis guter Kommunikationsarbeit. Deshalb betrachte ich GEO nicht als eigenes Produkt, sondern als einen zunehmend messbaren Nebeneffekt guter Technologiekommunikation. Gute Medienarbeit, Thought Leadership und vertrauenswürdige Inhalte zahlen deshalb heute nicht nur auf die Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen ein, sondern zunehmend auch auf generative KI-Systeme.
Was kostet die Zusammenarbeit?
Da gute Kommunikationsberatung nicht zwischen zwei Meetings endet, arbeite ich grundsätzlich auf Retainer-Basis. Ich denke kontinuierlich über die Kommunikationsziele meiner Kunden nach – nicht nur in Meetings oder während der Medienarbeit, sondern immer dann, wenn sich neue Chancen, Entwicklungen oder Geschichten ergeben.
Die meisten Mandate bewegen sich im mittleren vierstelligen Bereich pro Monat und richten sich nach Umfang, Zielsetzung und Betreuungsintensität. Sie investieren nicht in Stunden, sondern in kontinuierliche Kommunikationsarbeit. Der Retainer ist so kalkuliert, dass ich mich vollständig auf Ihr Mandat konzentrieren kann – ohne jede Leistung einzeln abrechnen zu müssen.
Gleichzeitig arbeite ich bewusst ohne starre Jahresverträge. Gute Kommunikationsarbeit braucht Zeit. Vertrauen, Reputation und Thought Leadership entstehen nicht über Nacht, sondern kontinuierlich. Eine Zusammenarbeit sollte nicht wegen einer Vertragsklausel bestehen, sondern weil beide Seiten Vertrauen zueinander haben und den Mehrwert der Zusammenarbeit jeden Monat aufs Neue erleben.
Meine Mandate sind deshalb monatlich kündbar. Mein Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit – nicht, weil ein Vertrag sie erzwingt, sondern weil beide Seiten jeden Monat aufs Neue überzeugt sind, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Arbeiten Sie auch international?
Public Relations ist in erster Linie lokal und sprachgebunden. Mein Kernmarkt sind die deutschsprachigen Länder. Darüber hinaus arbeite ich regelmäßig mit paneuropäischen, englischsprachigen Technologie- und Wirtschaftsmedien zusammen.
Für internationale Kommunikationsprojekte greife ich auf ein bewährtes Netzwerk unabhängiger Senior-Berater zurück, die ihre jeweiligen Märkte genauso gut kennen wie ich den deutschsprachigen Raum. Internationale Unternehmen – etwa aus den USA, Großbritannien, Skandinavien und weiteren europäischen Märkten – unterstütze ich dabei, ihre Kommunikation für den DACH-Markt aufzubauen und umzusetzen. Umgekehrt begleite ich deutschsprachige Unternehmen gemeinsam mit meinen Partnern bei ihrer Kommunikation in anderen europäischen Märkten.
Die Verantwortung für Ihr Mandat bleibt dabei jederzeit bei mir – ebenso wie Ihr persönlicher Ansprechpartner.
Wie läuft die Zusammenarbeit ab – und wann sind erste Ergebnisse zu erwarten?
Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem unverbindlichen Kennenlernen – lange bevor es um ein Angebot oder einen Vertrag geht.
Für erfolgreiche Technologiekommunikation ist mir der direkte Austausch mit Gründerinnen, Gründern beziehungsweise der Unternehmensführung besonders wichtig. Nur wer Strategie, Produkt und Vision aus erster Hand versteht, kann sie glaubwürdig nach außen vermitteln. Natürlich arbeite ich im Alltag ebenso eng mit Marketing- und Kommunikationsteams oder Executive Assistants zusammen – je nachdem, wie Ihr Unternehmen organisiert ist.
Entscheiden wir uns für eine Zusammenarbeit, erhalten neue Kunden zunächst einen maßgeschneiderten Fragebogen. Er bildet die Grundlage für einen ausführlichen Kommunikationsworkshop, in dem Ziele, Zielgruppen, Botschaften, Arbeitsweise und Strategie gemeinsam entwickelt werden.
In den ersten 30 Tagen schaffen wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Kommunikationsarbeit. Dazu gehören die Kommunikationsstrategie, Kernbotschaften, Executive Positioning, Pressekit, Bildmaterial sowie die Identifikation der relevanten Medien und Journalistinnen und Journalisten. Die ersten Ergebnisse entstehen also unmittelbar – zunächst intern durch eine klare strategische Grundlage.
Nach rund 60 Tagen läuft die aktive Kommunikationsarbeit. Erste Mediengespräche, Fachbeiträge, LinkedIn-Aktivitäten, Podcasts, Konferenz- oder Speaker-Anfragen sind häufig bereits sichtbar – abhängig von Thema, Nachrichtenlage und Timing.
Nach rund 90 Tagen lässt sich in der Regel gut beurteilen, welche Themen besonders gut funktionieren, welche Botschaften Resonanz erzeugen und wo sich die Kommunikation weiter schärfen lässt. Gleichzeitig wächst die öffentliche Sichtbarkeit kontinuierlich durch Medienberichte, Thought Leadership und Executive Positioning.
Kommunikationsarbeit ist jedoch kein Sprint. Vertrauen, Reputation und Sichtbarkeit entstehen über einen längeren Zeitraum. Deshalb arbeite ich bewusst langfristig und betreue nur eine begrenzte Zahl an Mandaten gleichzeitig. So bleiben Kontinuität, persönliche Erreichbarkeit und strategische Beratung jederzeit gewährleistet.